Pflege

Bekenntnisse eines Toner-Fans

9. Oktober 2016
Gesichtstonikum von Dr. Hauschka

Plötzlich stand es da: das klärende Gesichtstonikum von Dr. Hauschka. Es war auf Umwegen in mein Badezimmer geraten und fristete die ersten Wochen nach seiner Ankunft ein eher tristes Dasein im hinteren Teil meines Medizinschranks. Das lag hauptsächlich daran, dass ich rein gar nichts mit ihm anzufangen wusste. Was ist denn schon bitte ein Gesichtstonikum? Brauch ich nicht!

Gut, dass ich eines Besseren belehrt wurde.  Als ich nämlich eines Morgens vor dem leeren Tiegel meiner Tagescreme stand und mich daraufhin genervt auf die Suche nach einem Alternativ-Produkt begab, fiel es mir wieder ins Auge – das unscheinbare Fläschchen. Ich dachte mir: Na gut, besser als nichts. Keine 3 Minuten später war ich ein Toner-Fan!

Der Grund: Nachdem ich das klärende Gesichtstonikum auf mein Gesicht gesprüht hatte, spürte ich eine deutliche Veränderung. Die Haut fühlte sich plötzlich fester und sauberer an – bereit für eine Portion Pflege. Okay, in diesem Moment hatte ich leider kein Pflege-Produkt zur Hand, aber das änderte ich umgehend. Inzwischen ist der „Toner“ – die etwas coolere Bezeichnung des Wundermittels – mein liebster Zwischenschritt in meiner Pflege-Routine: Reinigung, Toner, Serum, Creme. Ich würde es nicht mehr anders machen!

Ihr fragt euch immer noch, was es mit einem Toner eigentlich auf sich hat? Ich erkläre es euch!

Was ist ein Toner?

Toner – auch bekannt als Tonikum oder Tonic – sind Pflege-Produkte, die nach der Reinigung des Gesichts zum Einsatz kommen. Sie in die tägliche Beauty-Routine zu integrieren, bedeutet viel weniger Aufwand, als man zunächst denkt. Einfach mit einem Wattepad auftragen oder auf die Haut sprühen – je nach Art des Toners.

Toner-von-Eisenberg-Paris

Was machen Toner?

Ihre Eigenschaften sind vielfältig: Sie lösen Kalkreste, die mit dem Wasser ins Gesicht gelangen, bringen außerdem den pH-Wert der Haut wieder in Balance und sollen Pigmentflecken reduzieren. So können anschließende Pflegeprodukte wesentlich schneller und vollständiger einziehen.

Welcher Toner ist der richtige für mich?

Das Wirkspektrum der Toner ist groß – von „klärend“ über „erfrischend“ bis hin zu „beruhigend“. Welcher Toner zu euch passt, hängt letztendlich vom Hauttyp ab. Das klärende Gesichtstonikum von Dr. Hauschka eignet sich beispielsweise sehr gut für Mischhaut. Das trifft auch auf GinZing von Origins zu, welches euch zusätzlich mit einem angenehmen Frische-Kick versorgt.

Wer zu Pigmentflecken neigt, sollte einen Blick auf die Lotion Apaisante von Eisenberg Paris werfen. Diese  soll die Haut dank der innovativen Trio-Molecular-Formel aufhellen und ist für alle Hauttypen geeignet. Dieser Toner wird mit dem Wattepad aufgetragen.

Solltet ihr allerdings sehr sensible oder trockene Haut haben, müsst ihr bei der Wahl des Toners gut aufpassen. Die meisten Produkte enthalten nämlich Alkohol und können, wenn sie falsch angewendet werden, auch austrocknend wirken. In diesem Fall kann man jedoch einfach zu einem „Alkoholfreien“ greifen. Der Calming Toner von Douglas Beauty System beispielsweise enthält keinen Alkohol und bereitet die Haut schonend auf die nachfolgende Pflege vor.

GinZing-von-Origins

Douglas-Beauty-System

Lohnt es sich, einen Toner in meine Pflege-Routine zu integrieren?

Auf jeden Fall! Wer den richtigen Toner wählt, kann der eigenen Haut zusätzliche Pflege bieten und die eigene Beauty-Routine auf Dauer optimieren. Ich habe selbst festgestellt, dass meine Pflege-Produkte wesentlich schneller einziehen und besser wirken können, seitdem ich einen Toner verwende. Ich bin ein absoluter Toner-Fan!

Wie sieht es bei euch aus? Hattet ihr Toner bisher auch nicht auf dem Schirm oder gehören sie längst in euer Badezimmer? Lasst es mich wissen!

 

LG

Felix

 

Beauty-Toner

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2 Kommentare

  • Antworten KaNo 10. Oktober 2016 at 1:18

    Hallo Felix,
    ich gebe zu, dass ich früher mal Reinigungsmilch und Gesichtswasser gekauft habe, aber nicht wusste, wofür sie eigentlich sind und so landeten sie unbeachtet im Schrank. Nicht einmal über die Reihenfolge war ich mir im Klaren, aber Hauptsache ich hatte sie im Schrank stehen. Da stehen sie lange gut. Zumal ich eine bekennende Minimal-Make-up-Trägerin bin, also sind das doch eigentlich überflüssige Produkte dachte ich mir so.
    Bekehrt wurde ich letztes Jahr als ich in meiner Douglas-Stammfiliale an einem mehrstündigen Schminkkurs teilnahm. Aha, so läuft der Hase und gestaunt habe ich auch nicht schlecht.
    Inzwischen sind Reinigungsmilch und Gesichtswasser feste Bestandteile meiner täglichen Pflegeroutine. Einmal die Woche kommt ein Gesichtspeeling, Maske oder Reinigungsschaum (auch mal mit Gesichtsreinigungsbürste) zum Einsatz und die „Wässerchen“ setzen eine Runde aus.
    Im Laufe des Tages wusel ich mal hier und mal dort, draußen wirbelt einiges an Sand und Staub um die Nase und das Rauchen kann ich immer noch nicht lassen.
    Ich bin jedes Mal erstaunt, wieviel Schmutzpartikel sowohl Reinigungsmilch als auch Gesichtswasser (oder Mizellenwasser) von Gesicht und Hals wegzaubern. Die Wattepads sind der beste Beweis dafür, was Gesicht und Hals im Laufe des Tages alles so „anzieht“.
    Serum, Augencreme und Nachpflege runden die Pflege perfekt ab und geben der Haut ein angenehmes und gepflegtes Gefühl. Ein rundum tolles Gefühl.
    Viele liebe Grüße und einen angenehmen Wochenstart @all – KaNo

    • Felix
      Antworten Felix 13. Oktober 2016 at 15:14

      Hallo KaNo,

      das ist ja wirklich eine vorbildliche Pflege-Routine. Mizellenwasser muss ich auch immer noch ausprobieren. Tabea hat mir davon vorgeschwärmt.

      LG
      Felix

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