Make-up Make-up Tipps

Contouring, Highlighting & Co.

26. Februar 2017
Bronzer-Highlighter-Co.

Ob ein frischerer Teint oder definierte Gesichtszüge: Am Make-up-Himmel gibt es so gut wie alles, was das Beauty-Herz begehrt. Wie ihr angesagte Strobing- und Highlighting-Looks mit Bronzer und Rouge im Nu auf euer Gesicht zaubert, verrate ich euch jetzt.

Rouge für den Frischekick

Rouge ist ein Alltime-Favorit, wenn es darum geht, dem Gesicht ein wenig Frische und Vitalität zu verleihen. Gerade im Winter lässt Rouge das Gesicht erstrahlen und den faden Winterteint verschwinden. Allerdings gilt es, eine goldene Regel zu beachten: Unabhängig von der Gesichtsform wird Rouge immer auf dem höchsten Punkt der Wangen aufgetragen und dann in leichten Bewegungen seitlich ausgeblendet. Dazu lacht ihr am besten einmal herzlich in den Spiegel, um den höchsten Punkt eurer Wangen auszumachen und zu markieren. Creme-Rouge und Rouge-Sticks (z. B. von Laura Mercier) sind besonders für trockene Haut geeignet, während Puder-Rouge sich wunderbar für schnell fettende Haut eignet. Flüssiges Rouge (z. B. von Benefit) eignet sich eigentlich für alle Hauttypen und wirkt durch die transparente Struktur sehr natürlich. Um den richtigen Ton zu finden, gibt es auch einen Trick: Einfach kurz in die Wange kneifen! Der gewählte Rougeton sollte der entstandenen Röte ähnlich sein, um besonders natürliche Ergebnisse erzielen zu können. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass Rosé-, Pfirsich- und Pflaumentöne sehr gut für helle Hauttypen geeignet sind, während bereits gebräunte Haut sich mit Apricot-, Mauve- oder dunkle Beerentönen gut kombinieren lässt und Nuancen aus Orange und Braun für dunkelhäutige Gesichter bestens geeignet sind. Übrigens: Rouge auf Schläfen, Nase oder Kinn lässt das Gesicht schmaler wirken.

Rouge

Sonnenteint mit Bronzer

Mit Bronzer lässt sich im Handumdrehen ein sonnengeküsster Teint zaubern – und das sogar ganz ohne Sonne. Um den Teint möglichst natürlich wirken zu lassen, wählt ihr am besten den Bronzer eine Nuance dunkler als den eigenen Hautton. Auch hier gilt: Cremige Bronzer eignen sich besonders für trockene Haut und Puderbronzer für leicht glänzende Haut. Wichtig ist, dass der Bronzer zwischen Concealer und Foundation aufgetragen wird. Die Übergänge von Bronzer und Foundation können dann mit einem Beauty-Blender eingearbeitet werden. Anders als bei Rouge gibt es bei Bronzern für jede Gesichtsform unterschiedliche Auftragetechniken.

Schmal: Durch Bronzer auf dem höchsten Punkt der Stirn und der Wangenknochen sowie unter dem Kinn erhalten schmale Gesichter breitere Gesichtszüge.

Eckig: Die kantigen Konturen von einem eckigen Gesicht werden durch Bronzer an den Schläfen sowie einem kreisrunden Auftrag auf den Wangen weicher gezeichnet.

Rund: Durch Bronzer auf der Stirn, den Schläfen und unterhalb der Wangenknochen bis hin zum äußeren Mundwinkel werden rundliche Gesichter konturiert und wirken schmaler.

Oval: Ovale Gesichter erhalten durch Bronzer auf dem Nasenrücken, großflächig kreisrund auf den Wangen aufgetragen und auf dem Kinn ein wenig mehr Kontur.

Bronzer

Ausdrucksstärkere Gesichtszüge mit Contouring

Mit Contouring ist ein regelrechter Hype um die Akzentuierung von Gesichtszügen ausgebrochen. Was im ersten Moment wie eine Art Kriegsbemalung anmutet, lässt – sofern die verschiedenen Produkte gut verblendet wurden – das Gesicht schlanker und ausdrucksstärker wirken. So wird alles, was schattiert wird, in den Hintergrund gerückt und alles, was aufgehellt wird, in den Vordergrund gestellt. Dadurch kann so gut wie jede Gesichtsform entweder weicher gezeichnet werden oder fülliger erscheinen.

Schmal: Auf schmalen Gesichtern kann mit Contouring ganz einfach mehr Volumen erzeugt werden. Hierzu einfach den Stirnansatz, das Kinn und die unteren Wangenknochen dunkel akzentuieren und helle Nuancen auf die Nase, den höchsten Punkt der Wangenknochen und die Stirnmitte setzen.

Eckig: Um die Gesichtszüge weicher wirken zu lassen, werden die Schläfen, der untere Teil der Wangenknochen und die Kinnlinie dunkel konturiert. Die hellen Akzente werden dann entlang des Nasenrückens, der Stirn und auf dem Kinn gesetzt.

Rund: Durch dunkle Akzente an den Schläfen, entlang des Nasenrückens und unterhalb der Wangenknochen sowie hellen Nuancen in der Mitter der Stirn, oberhalb der Wangenknochen und dem Kinn wird das Gesicht optisch schmaler geschminkt.

Oval: Die Stirn, die Nasenflügel und der höchste Punkt der Wangenknochen werden in hellen Tönen akzentuiert, wohingegen die Schläfen und der untere Teil der Wangenknochen in dunkle Töne gehüllt werden.

Contouring

Highlighting für den perfekten Glow

Beim Highlighting werden einzelne Partien des Gesichts akzentuiert. Durch die schimmernden Lichtreflexe wirkt das Gesicht frischer, praller und jünger. Hier gilt jedoch die Faustregel: So viel wie nötig, so wenig wie möglich! Denn zu viel Highlighter sieht schnell künstlich und glänzend aus. Durch punktuelle Akzente auf dem Nasenrücken, dem höchsten Punkt der Wangenknochen und den äußeren Bereich der Augenbraue wird das Gesicht natürlich zum Strahlen gebracht. Den Highlighter am besten eine Nuance heller als den eigenen Hautton wählen, damit der Highlighting-Effekt so natürlich wie möglich anmutet. Nachdem eine Foundation auf das Gesicht aufgetragen wurde, kann „gehighlightet“ werden. Erst danach wird das Gesicht abgepudert.

Highlighter

Was sind eure Favoriten? Habt ihr noch weitere Tipps?

Eure Melanie

 

LOS GEHT'S!

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2 Kommentare

  • Antworten Julia 8. Mai 2017 at 9:26

    Hallo Melanie!

    Ein toller und hilfreicher Beitrag – jetzt komme ich viel besser mit dem Contouring und Highlighting klar. Vielen Dank! 🙂
    Trotzdem hätte ich da eine Frage: Wie verblende ich denn am besten bei pudrigen Texturen bzw. welcher Pinsel eignet sich dafür am besten (z.B. von Jack’s Beauty Line)?

    Würde mich sehr über eine Antwort freuen!
    Liebe Grüße,
    Julia

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