Make-up

„Hallo du wunderschönes Ding“ – bareMinerals im Test

23. November 2014
bareMinerals-Get-Started-Kit-Medium-beautystories

„Try – believe – love“ verspricht mir die Anwendungsbroschüre des bareMinerals Get Started Kit. Das Mineral-Make-up soll selbst Problemhaut in strahlend reine, schöne Haut verwandeln. Ich kann es kaum abwarten, alles auszuprobieren.

Das Starterkit in der Farbe Medium, das es übrigens in fünf Nuancen für sehr helle bis dunkle Haut gibt, besteht aus acht Teilen: drei verschiedene Pinsel, eine Tube Primer und vier Puder-Döschen. Die Döschen enthalten die Mineral-Foundation mit SPF 15 in „medium“ und „medium beige“, Finishing-Puder und Bronzer. Das Kit ist in einer stabile schwarze Box verpackt. Solche Verpackungen finde ich besonders toll, da ist das Öffnen immer wie Geschenke auspacken.

Zum Starterkit gehört auch eine Anleitungs-DVD und, wie schon gesagt, eine Broschüre. Die schaue ich mir auch erst einmal an, da ja schon mein Wimpernserum-Test wegen meines Anwendungs-Unwissens fast ins Auge ging. Außerdem bin ich eine absolute Anfängerin in Sachen Mineral-Make-up. Die Anleitung gibt es in verschiedenen Sprachen. Ich blättere zu Deutsch und werde begrüßt mit den Worten „Hallo du wunderschönes Ding“. Ich muss schmunzeln. Ein charmant gescheiterter Versuch, das klangvolle „Hello Georgeous“ der englischen Seiten sinngemäß zu übersetzen.

Als erstes verwendet man – logisch – den Primer. Er ist farblos, hat eine angenehme Gel-Konsistenz mit mattem Finish, und riecht irgendwie leicht erdig. Wahrscheinlich eben mineralisch. Weiter geht es mit Swirl, Tap, Buff. Das sind die drei Anwendungsschritte für bareMinerals Mineral-Make-up. Was das bedeutet?

Swirl: Man gibt eine kleine Menge in den Döschen-Deckel und dreht den großen oder mittleren Pinsel so lange darin, bis die gesamte Foundation aufgenommen wurde.

Tap: Sanftes Abklopfen des überschüssigen Produkts (man soll am Pinseläußeren keine Foundation mehr sehen können). Das hat bei mir allerdings nie hundertprozentig geklappt, auch wenn ich fleißig „getapt“ habe.

Buff: Mit einer kreisenden Bewegung geht man mit dem Pinsel über das gesamte Gesicht und trägt so die Foundation auf. Bitte den Pinsel nicht aufs Gesicht aufdrücken, sondern nur leicht darüber stäuben. Ansonsten erhält man ein schönes Kuhfleckenmuster in verschiedenen Brauntönen – ich weiß, wovon ich rede.

 

Ehrlich gesagt, ich fühle mich, als wenn ich mich das erste Mal im Leben schminken würde. Ich stelle mich völlig ungelenk an und das Ergebnis wird auch dementsprechend. Das entmutigt mich ziemlich. Bisher bin ich ohnehin eine klare Verfechterin von Flüssig-Foundation, weil sie sich so schön mit den Fingern einarbeiten und verteilen lässt. Mit „Beauty-Werkzeug“ wie Pinsel & Co. kann ich nicht gut umgehen. Ich beschließe, ein anderes Mal einen neuen Versuch zu starten und jetzt stattdessen erst einmal die flüssige bareSkin Serum Foundation zu testen.

Also wieder abgeschminkt, Primer neu verteilt und los geht´s. Der dazugehörige Pinsel – oh nein, schon wieder ein Pinsel – hat eine Vertiefung in der Mitte, die die Foundation besonders gut aufnehmen soll. Ich pinsele los, aber die erreichte Deckkraft ist mir zu niedrig. Ich verteile also noch etwas Foundation, diesmal mit den Fingern und bin vom Ergebnis direkt überzeugt. Der Teint sieht samtig matt aus und hat trotzdem einen leichten „Glow“. Wenige Stunden später allerdings glänze ich ziemlich stark, dazu neigt meine Haut leider. Beim nächsten Versuch probiere ich dann eine Kombination aus bareSkin Serum Foundation und Mineral-Make-up. Und das klappt wunderbar!

Zum Abschluss meines Tests verwende ich auch noch das Finishing-Puder Mineral Veil und setze Highlights mit „Warmth“, einem Bronzer für einen sonnengeküssten Look. Das klingt viel, aber es wird ja alles nur leicht aufgestäubt und auch von der flüssigen Foundation habe ich nur wenig verwendet, wodurch der Teint sehr natürlich wirkt. Trotzdem sind alle Unregelmäßigkeiten abgedeckt. Wirklich toll. Und als ich dann so in den Spiegel schaue, denke ich grinsend „Hallo du wunderschönes Ding“.

Habt Ihr schon einmal Mineral-Make-ups getestet oder schwört sogar darauf? Vielleicht habt Ihr ja auch noch ein paar Tipps für mich?

Natürlich schön mit Mineral-Make-Up

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2 Kommentare

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