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Im Test: Philips VisaCare – der neue Anti-Aging-Star

27. Juni 2016
Asmaa testet VisaCare

Neulich im Blog-Meeting. Tagesordnungspunkt: Themenvergabe. Elsa ganz lässig: „Und die neue VisaCare von Philips testet ja Nina.“ Ach, echt? Wusste ich noch gar nicht.

Konnte ich auch nicht. Das Thema wurde mir in Abwesenheit zugeteilt. Warum es bei mir gelandet ist? Nun ja, weil ich mit Abstand die Älteste im Blogger-Team bin und damit am ehesten für den Test eines neuen Anti-Aging-Geräts in Frage komme. Very charming, Girls! Aber ihr habt ja recht. Ich stimme also zu und sehe mir die Verpackung genauer an.

Philips VisaCare ist ein Mikrodermabrasions-Gerät mit „Air Lift- und Peeling-System“ für eine straffere, jugendlicher aussehende Haut.

„Mikrodermabrasion“? Bei mir klingelts. Ein paar Tage zuvor bin ich mit meiner Freundin Asmaa bei einem Beratungsgespräch in einer Hautklinik gewesen. Pigmentflecken, feine Linien, kleine Unreinheiten, fahler Teint – derzeit ist sie mit ihrem Hautbild ganz und gar nicht einverstanden. Ein Mikrodermabrasions-Peeling sollte es richten. Hat sie früher schon mal gemacht und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Stattdessen schlug man ihr eine Laserbehandlung vor. Ich persönlich schwöre ja drauf, wie ihr hier lesen könnt. Asmaa aber ist unentschlossen. Mindestens sechs Behandlungen würden benötigt und ganz billig ist der Spaß natürlich auch nicht. Die Entscheidung wurde also vertagt.

Ich bin zwar ziemlich gespannt, auf „die Neue“ von Philips, zeige mich aber großzügig und frage Asmaa, ob sie das Hightech-Supergerät für beautystories testen möchte. Ein Riesen-Hurra am anderen Ende der Leitung – und ob sie will. Wie gewonnen, so zerronnen. Das Teil wechselt den Tester.

Ein Blick in die Gebrauchsanweisung verrät Folgendes: Das Lift- und Peelingsystem von VisaCare soll Unebenheiten und Hautschuppen entfernen, Hyperpigmentierungen verbessern, Falten glätten und das Hautbild insgesamt ebenmäßiger, glatter, fester und strahlender machen. Pro Woche sollen nicht mehr als zwei Behandlungen à 5 Minuten durchgeführt werden. Nach jeder Anwendung muss eine Tages- oder Nachpflege aufgetragen werden, um die Haut zu beruhigen. Auch eine Pflegemaske oder ein Serum werden empfohlen, da die Haut nach der Behandlung besonders aufnahmefähig ist. Außerdem sollte in den ersten drei Tagen nach jeder Behandlung ein Sonnenschutz mit mindestens LSF 30 verwendet werden.

Geliefert wird VisaCare mit zwei Aufsätzen: einer für eine normale, einer für eine besonders schonende Behandlung. Das Gerät wird in geraden Linien über die zu behandelnden Bereiche geführt – gestartet wird am Kinn, dann folgen Wangen, Stirn und Nase. Mit jeder Anwendung soll das Hautbild besser werden. Wir sind gespannt.

 

Das Ganze ist jetzt genau 6 Wochen her. In dieser Zeit hat Asmaa – ganz getreu der Anleitung – pro Woche zwei Anwendungen durchgeführt.

Asmaas Resümee fällt begeistert aus. Das Supergerät hat offenbar auch einen super Job gemacht. Ich schaue mir ihre Haut ganz genau an. Stimmt, das Hautbild hat sich tatsächlich sichtbar verbessert. Die Haut sieht glatter, straffer und irgendwie aufgepolstert aus, ihre Falten wirken weniger tief, sie hat weniger Unreinheiten und der Teint strahlt frisch und rosig. Keine Frage: Asmaa hat in VisaCare eine neue beste Beauty-Freundin gefunden. „Homemade Beauty“ statt Hautklinik heißt ihr neues Motto.

Für alle, die das VisaCare-Gerät testen möchten, hat Asmaa noch ein paar Tipps parat:

  1. Die ersten Behandlungen unbedingt mit dem Aufsatz für die schonende Behandlung durchführen, bis die Haut sich an die Prozedur gewöhnt hat.
  2. Nach der Anwendung ist die Haut erst mal leicht gereizt und gerötet – ähnlich wie bei einem Sonnenbrand. Dieses verschwindet aber nach etwa zehn bis 15 Minuten wieder. Trotzdem sollte die Haut danach mit einer beruhigenden Pflege verwöhnt werden.
  3. Wer an akuten Irritationen, Akneschüben oder Rosazea leidet, der sollte von einer Behandlung mit VisaCare absehen oder zumindest die betroffenen Bereiche aussparen. Auch große Muttermale sollten nicht behandelt werden.

Fazit: Beauty-Daumen hoch für diese Do-it-yourself-Variante der Mikrodermabrasions-Behandlung! Nur wer sehr sensible Haut und Problemhaut hat, sollte sich doch besser in die Hände eines Experten begeben, um keinerlei Risiko einzugehen.

Asmaa jedenfalls fühlt sich um einige Jährchen verjüngt und gibt ihre kleine Anti-Aging-Künstlerin keinesfalls mehr her.

Test erfolgreich abgeschlossen, tschüss und bis bald

Nina

Verschönern. Schonen. Schützen.

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2 Kommentare

  • Antworten Franziska 29. Juni 2016 at 11:37

    Gich würde es ja nicht freiwillig hergeben, wenn es bei mir gelandet wäre :-).

    LG, Franziska von http://www.franzi-liest.de

    • Nina
      Antworten Nina 29. Juni 2016 at 14:36

      Hi Franziska!
      Wenn ich sehe, wie happy meine Freundin ist, entschädigt mich das für die verpasste Verschönerungschance meiner Haut 😉
      Viele Grüße
      Nina

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