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Kleine Rituale für Mama und Baby

23. April 2019
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Wenn man schwanger ist, kommt einem der eigene Körper plötzlich seltsam fremd vor. Sehr schnell beginnt er sich zu verändern, erst fast unmerklich, dann ganz deutlich. Er bereitet sich vom ersten Moment an auf die Geburt vor, ganz von allein. Das ist natürlich großartig, aber auch ein bisschen unheimlich. Denn wir sind es schließlich gewohnt, unseren Körper zu kontrollieren: durch Sport, durch Ernährung, durch gezielte Pflege.

Und plötzlich übernimmt da jemand anderes das Kommando. Jemand, der zum Zeitpunkt dieser Übernahme noch so winzig ist, dass man ihn mit bloßem Auge gar nicht erkennen könnte. Der aber ganz genau weiß, was er will und das auch deutlich zeigt. Die meisten Schwangeren, die ich kennengelernt habe (und mich eingeschlossen), haben zu Beginn der Schwangerschaft vor allem eins: Hunger! Ständig. Und oft auch im regelmäßigen Wechsel mit Übelkeit. Wirklich, das ist kein Klischee. Dieser Hunger ist nicht vergleichbar mit dem, den man von Diäten kennt. Er ist absolut unkontrollierbar und man isst wie ferngesteuert und das ist man ja auch irgendwie tatsächlich.

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Mama werden ist eine Gefühls-Achterbahn

Während mehr und mehr das Gefühl überwiegt, seinen eigenen Körper kaum noch zu kennen, ist eines besonders wichtig: sich liebevoll um ihn zu kümmern. Freundschaft zu schließen mit diesem völlig neuen Zustand und mit dem kleinen Leben, das da in einem wächst. Denn so gewünscht es auch ist, die Vorstellung vom Baby im Bauch ist zunächst sehr abstrakt. Stattdessen ziept und zwickt es überall und anstelle eines süßen prallen Babybauchs ist man anfangs eher schwammig um die Taille.

Es klingt erst einmal wirklich banal, aber mir hat das tägliche Eincremen für mein Körpergefühl sehr geholfen. Eigentliches Ziel der morgens und abends stattfindenden Creme-Sessions war die Vorbeugung von Dehnungsstreifen, nicht umsonst auch als Schwangerschaftsstreifen bekannt. Aber diese kleinen Auszeiten taten auch der Seele gut und ließen den Kontakt zu meinem Baby wachsen. Die Ruhe, der Moment nur für mich selbst und mein Kind, die Aufmerksamkeit, die sich nur auf diese neue Verbindung konzentriert. Aus vollem Herzen persönlich empfehlen kann ich dafür die Tiny Rituals Anti Stretchmark Cream. Die Körpercreme hat mich die gesamte Schwangerschaft über begleitet und auch noch mehrere Monate danach. Sie hat einen ganz feinen, angenehmen Duft, macht unglaublich weiche Haut, lässt sich toll verteilen und zieht schnell ein. Dehnungsstreifen habe ich, trotz ordentlicher Gewichtszunahme, übrigens wirklich nicht bekommen.

Der Favorit einer guten Freundin ist das Massage Glücks Gelee aus der Mama & Ich-Linie von Hildegard Braukmann: „Durch den Massageapplikator lässt sich die kühlende Formulierung punktgenau da verteilen, wo sie hin soll. Die Haut wird streichelzart und straff. Für mich hat das Gel einen sehr hohen Wellness-Faktor.“

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Endlich da Und welche Pflege braucht mein Baby jetzt?

Ist das Baby endlich da, hat man weit mehr als tausend neue Fragen. Unter anderem, wie man es nun am Besten pflegt. Vorweg: ein Neugeborenes braucht nicht viel Körperpflege. Ganz im Gegenteil, zu viel Pflege schadet der empfindlichen Babyhaut, die um ein Vielfaches dünner ist als die von uns Erwachsenen. In den ersten Lebenswochen reicht es, das Baby täglich nur mit einem Waschlappen und lauwarmem Wasser ein wenig abzuwaschen. Später kann dann auch ein- bis zweimal pro Woche gebadet werden, aber nur wenige Minuten und bei 37 Grad Wassertemperatur. Ganz wichtig ist, bei den Badezusätzen auf spezielle Babyprodukte zu achten. Sie pflegen Babys Haut besonders sanft und sind darauf ausgelegt, die sensible Haut zu schützen. Für mich war klar, dass ich durch meine positiven Erfahrungen in der Schwangerschaft auch weiterhin der Tiny-Linie von Rituals treu bleibe. Da mein Sohn Timo sehr empfindliche Haut hat, verwende ich meistens das Badeöl, dessen besonders rückfettende Pflege seiner Haut guttut. Inzwischen ist er aber über ein Jahr alt und entdeckt gefühlt täglich eine neue Methode, sich von Kopf bis Fuß richtig schmutzig zu machen. So eine Frischkäsebrot-Sand-Verbindung (Mischungsverhältnis ca. 1:1) zum Beispiel bekommt man aus den Haaren eher weniger gut heraus, da greife ich dann gern zum Hair & Body-Wash.

Ein fester Bestandteil von Timos und meinem Alltag in den ersten Monaten war die Babymassage. Wie diese Technik richtig geht, habe ich gemeinsam mit ihm in einem Kurs gelernt und mir dafür das Massageöl von wenig überraschend Tiny Rituals zugelegt. Als ich das aber einmal zuhause vergessen habe, lieh mir eine Freundin ihr Öl von Little Butterfly London. In das süße Produktdesign habe ich mich sofort verliebt und inzwischen sind einige Produkte der Naturkosmetiklinie bei uns eingezogen.

Apropos süßes Design: Die speziell für Babys und Kinder entwickelte Linie von Dr. Barbara Sturm ist ebenfalls unglaulich niedlich anzusehen und fest auf meiner „unbedingt ausprobieren!“-Liste. Ich selbst mute meiner Haut aus Neugier ja ständig wechselnde Kosmetika zu, aber bei Timo bin ich natürlich sehr vorsichtig, um Hautirritationen zu vermeiden. Daher müssen neue Produkte oft längere Zeit warten. Bis dahin sind sie aber schon einmal ein richtiger Hingucker im Regal über der Wickelkommode!

Alle Produkte für Baby und Mama findet ihr im Douglas Online-Shop übrigens ganz einfach hier.

Auf welche Pflegerituale und -produkte setzt ihr in der Schwangerschaft und für euer Baby?

Eure Katharina

 

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