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Angelockt und festgehalten: So halten Locken lange

18. Januar 2017
Locken

Lockenneid: Ein Zustand, der mich jedes Mal packt, sobald ich eine Frau mit langen, perfekt-welligen Haaren erspähe. Lang sind meine Haare auch, allerdings vollkommen glatt – zumindest, wenn sie sich nicht gerade wegen hoher Luftfeuchtigkeit fies kräuseln. Mit der Lockenpracht in meiner Wunschvorstellung hat das allerdings wenig zu tun. Zum Glück gibt es ein paar Tricks, die in nahezu jede Mähne seidige Wellen zaubern, die sogar viele Stunden lang halten! Ein wenig Geduld solltet ihr aber haben, denn die Verwandlung von spiegelglattem Haar braucht Zeit und ist damit eher ungeeignet für den Alltag. Ab und zu ist es den Aufwand aber allemal wert.

Für lange Haltbarkeit ist eine gründliche Vorbereitung wichtig. Und die fängt schon beim Waschen an: Frisch gewaschenes Haar verträgt sich nicht gut mit „künstlichen“ Locken, daher am besten am Vortag waschen. Verwendet ein Tiefenreinigungsshampoo, denn dieses beseitigt wirklich alle Stylingrückstände. Alles, was die Haare weicher macht, ist tabu, also bitte keinen Conditioner verwenden. In das handtuchtrockene Haar arbeitet ihr gründlich einen Hitzeschutz ein und verwendet ein definierendes Locken-Spray oder Schaumfestiger. „Viel hilft viel“ ist hier übrigens kein gutes Prinzip, denn eine große Menge Stylingprodukt beschwert das Haar nur und bewirkt so genau das Gegenteil von dem, was es eigentlich erreichen soll, also lieber sparsam verwenden. Anschließend die Haare gut trocken föhnen.

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Am nächsten Tag bürstet ihr die Haare durch und zieht den Scheitel so, wie ihr ihn tragen möchtet. Bindet oder steckt nun euer Deckhaar hoch zu einem „Bloggerknödel“. Sofern eure restlichen Haare lang genug sind, legt ihr sie über eine Schulter. Teilt nun von eurem Unterhaar je eine etwa fünf Zentimeter breite Strähne ab und legt sie um den Lockenstab. Modelle mit fester Halteklammer machen leicht einen „Knick“ in die Haare. Da die Strähne ohne diese Klammer mit den Fingern am Lockenstab gehalten wird, müsst ihr gut aufpassen, damit ihr euch nicht verbrennt. Sehr hilfreich: Bei manchen Lockenstäben, beispielsweise von GHD, ist direkt ein Fingerschutz aus Silikon dabei. Wenige Sekunden am Lockenstab halten, anschließend lasst ihr die Locke vorsichtig heruntergleiten. Den entstandenen „Kringel“ noch nicht loslassen, sondern vorsichtig am Kopf feststecken und so mehrere Minuten (!) auskühlen lassen. Währenddessen könnt ihr schon weitere Strähnen bearbeiten. Nach dem Auskühlen entfernt ihr die Klammern und schüttelt die Locken mit den Fingern ein wenig aus, nicht durchbürsten oder kämmen, auch wenn die Locken im ersten Moment vielleicht zu ausgeprägt sind. Das legt sich nach ein paar Minuten von selbst. Jetzt besprüht ihr das gesamte Haar aus mindestens 20 Zentimeter Abstand von unten ganz leicht mit Haarspray oder knetet vorsichtig etwas Haarwachs in die Längen. Auch hier gilt: Weniger ist mehr!

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Beachwaves sind immer im Trend, wirken natürlich und halten besonders lange. Für diese Stylingvariante wird das Haar nur ab Höhe der Ohren gelockt und auch die Spitzen werden ausgespart. Das wirkt besonders natürlich und funktioniert mit jeder Haarstruktur.

Liebe Grüße
Eure Kathy

Für die perfekte Lockenpracht

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