Lifestyle

SÜSS GEHT AUCH OHNE ZUCKER

20. November 2015
leckeres selbstgemachtes Banenenbrot

Zuckerfreies Bananenbrot mit Datteln und Kokosflocken

Schokolade? War gestern! Karamell-Sirup im Kaffee? Kommt mir nicht mehr in die Tasse! Weingummi gegen Nachmittagsmüdigkeit? No way!

Was ist da los? Ganz einfach: Ich verzichte auf Zucker! Zuckeraustauschstoffe wie Honig oder Süßstoff zählen übrigens auch dazu. Der Grund: Ich will meiner Gesundheit etwas Gutes tun. Der Effekt nach vier Wochen: Ich fühle mich deutlich fitter – kein Witz.

Grundsätzlich nehme ich die zuckerfreie Sache ziemlich genau – aber päpstlicher sein als der Papst ist dann eben auch nicht der Plan. Obst steht daher weiterhin auf meinem Speiseplan. Das enthält zwar Fruktose (und damit Zucker) aber auch jede Menge Vitamine und andere wertvolle Inhaltsstoffe – und auf die will ich unter keinen Umständen verzichten. Auch das Studium der Inhaltsstoffe auf der Tube meines Lieblingssenfs hat ergeben: Ganz zuckerfrei ist der nicht. Aber viel ist nicht drin – also drücke ich ein Auge zu und gönne ihn mir weiterhin.

Mein neues gesundes „Ich“ gefällt mir echt gut und ich optimiere ständig weiter. 3 Liter stilles Wasser pro Tag sind mittlerweile Pflicht– und das, obwohl ich früher eigentlich alle Getränke ohne Geschmack und Kohlensäure tapfer verschmäht habe. Aber Leute: Stilles Wasser ist flüssiges Gold und unverzichtbar für einen flinken Geist und einen leistungsfähigen Körper.

Außerdem bin ich vom passionierten Fertig-Food-Käufer zum Selfmade-Junkie geworden. Snacks, Smoothies, Salate – ich versuche, soviel wie möglich selbst zu machen. Dann weiß ich auch genau, was drin bzw. nicht drin ist. Mein aktuelles Highlight: Bananenbrot – geht schnell, ist supergesund und schmeckt auch ohne Zucker unverschämt süß. Das Rezept habe ich mir übrigens selbst zusammengebastelt.

 

       Ihr braucht dafür:

  • 4 große reife Bananen
  • 225 g Dinkelmehl
  • 50 g Mandelmehl
  • 60 ml Rapsöl
  • 1 Ei
  • einen Schuss Milch
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Bourbon-Vanille
  • 1 TL Zimt
  • Prise Salz
  • Kokos-Chips nach Belieben (ungeröstet)
  • getrocknete Datteln nach Belieben (in kleine Stücke geschnitten)

 

Und so gehts:

  • Ofen auf 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und die Backform einfetten (ich nehme dafür immer Kokos-Öl).
  • Bananen schälen und mit einer Gabel auf einem Teller zu Brei zerdrücken.
  • Dinkelmehl, Mandelmehl, Backpulver, Bourbon-Vanille, Zimt, Salz und Kokos-Chips in eine Schale geben und alles gleichmäßig vermischen.
  • Danach Milch, Ei, Rapsöl, Datteln und den Bananenbrei dazugeben und alles zu einem Teig verrühren.
  • Den Teig in die Form geben und ab in den Ofen damit.

 

Jetzt heißt es: 1 Stunde lang gedulden und warten, bis aus dem Teig ein Bananenbrot geworden ist. Dann Klappe auf, Brot raus, kurz auskühlen lassen und kosten.

Diese Variante des Bananenbrots wird herrlich dicht, weich und bananig. Wer es etwas fluffiger und brotähnlicher bevorzugt, der nimmt statt vier einfach drei Bananen und erhöht die Backpulver-Menge auf einen Esslöffel.

Tipp: Bananenbrot im Kühlschrank aufbewahren (dann hält es sich etwa fünf Tage) und vor dem Essen kurz in den Toaster tun – ein Genuss!

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken. Gebt mir mal Feedback, ob es Euch ebenso gut schmeckt wie mir.

Zuckerfreie Grüße

Nina

 

PS: Lust auf noch mehr gesunde Lektüre? Dann werft doch mal einen Blick in das neue vegane Kochbuch von nature me. Darin findet Ihr viele Infos zum Thema vegane Ernährung und natürlich jede Menge Rezeptideen.

Und wenn Euch der Sinn nach gesundem Granola steht, dann lest einfach mal den beautystories-Beitrag von Vicky. Sie erklärt Euch, wie Ihr das ganz einfach selbst machen können.

 

SO MACHT BACKEN SPASS

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5 Kommentare

  • Antworten Tanja 24. November 2015 at 12:13

    Am Freitag gelesen, am Samstag gebacken und was soll ich sagen – ich bin begeistert! Ich finde das Bananenbrot ist erstens ein sensationelles Frühstück, schmeckt superlecker und macht satt bis zum Mittag. Und zweitens ist es jetzt in der Vorweihnachtszeit eine leckere Alternative zu einem Früchtebrot, welches meiner Meinung nach, immer sehr schwer verdaulich ist.
    Vielen Dank für dieses leckere Rezept!

    • Nina
      Antworten Nina 24. November 2015 at 12:58

      Hallo Tanja!

      Ich freue mich wirklich sehr, dass meine Bananenbrot-Eigenkreation auf so viel Zustimmung stößt 🙂

      Danke für dein Feedback und herzliche Grüße
      Nina

  • Antworten Lisa 23. November 2015 at 13:47

    Wir haben am Wochenende das Bananenbrot gebacken. Ging schnell und hat allen super geschmeckt! Meine Kinder haben es mit in die Schule genommen – ich finde das ist ein leckeres, gesundes Pausenbrot, auf das man sich freuen kann 🙂

  • Antworten Andy 23. November 2015 at 10:28

    Ich habe letzte Woche ein ganz ähnliches Rezept getestet, habe in den Teig noch gehackte Paranüsse gestreut (statt Kokoschips) – sehr lecker!
    Und Erdnusscreme als Topping kann ich auch wärmstens empfehlen! 🙂

    • Nina
      Antworten Nina 23. November 2015 at 11:34

      Hallo Andy!
      Lieben Dank für deinen Kommentar und den Tipp mit den Paranüssen. Beim nächsten Mal werde ich auf jeden Fall die Paranuss-Variante ausprobieren. Und: Erdnusscreme geht einfach immer und zu allem, wenn du mich fragst 😉
      Viele Grüße
      Nina

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