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Bye-bye, Frizz! 5 Tipps gegen krauses Haar

7. Juni 2017
Tipps gegen Frizz

Wenn das Haar mal wieder aus der Reihe tanzt und sich nicht bändigen lässt, ist meistens Frizz der Übeltäter. „Frizz“ kommt aus dem Englischen und bedeutet schlicht „kräuseln“. Dieser unerwünschte Effekt tritt auf, wenn die Haare nicht genügend Feuchtigkeit speichern können und deshalb die Haaroberfläche aufgeraut wird – sie werden trocken, kraus und widerspenstig. Doch kein Grund für eine Styling-Panik! Es gibt einige hilfreiche Tipps, wie ihr eure Mähne (wieder) in den Griff bekommen könnt.

Die richtige Haarwasch-Routine

Im Kampf gegen den Frizz ist richtiges Haarewaschen das A und O. Dabei kommt es vor allem auf die Häufigkeit und das richtige Pflege-Shampoo an. Idealerweise wascht ihr das Haar nur zwei- bis dreimal pro Woche. Wer zu häufig wäscht, spült wichtige natürlich Öle aus, die das Haar vor dem Austrocknen schützen. Greift also am besten zu Anti-Frizz-Shampoos; diese enthalten pflegende Öle, die sich wie ein Schutzmantel um das geschädigte Haar legen. Die Pflege-Serie All Soft von Redken ist beispielsweise speziell auf die Bedürfnisse trockener, störrischer und brüchiger Haare abgestimmt. Inhaltsstoffe wie Avocadoöl, Ceramide und Aminosäuren wirken feuchtigkeitsausgleichend und verleihen dem Haar mehr Kämmbarkeit. Die perfekten Pflege-Partner gegen störrischen Frizz!

Shampoo gegen Frizz

Bürsten, bürsten, bürsten

Bürsten ist für die Verteilung der natürlichen Öle im Haar essentiell. Hat euch der Frizz ereilt, kann das Bürsten eurer trockenen Haare allerdings schnell zur Qual werden. Bürstet deshalb euer Haar in nassem Zustand – so bleibt die empfindliche Schuppenschicht des Haares unversehrt. Dazu verwendet ihr einen grobzinkigen Kamm oder einen Tangle Teezer – diese Tools plustern das Haar nicht zusätzlich auf. Tipp: Noch schonender kämmt es sich mit den Fingern!

Bürsten gegen Frizz

Föhnen statt Lufttrocknen

Klingt komisch, ist aber so: Lufttrocknen begünstigt Frizz. Der Grund: Trocknet ihr das Haar an der Luft ist die Schuppenschicht geöffnet und kann die Luftfeuchtigkeit aufnehmen. Das Haar plustert sich auf! Ihr solltet euer Haar also stattdessen föhnen – am besten in Kombination mit einem speziellen Hitzeschutz . Während des Föhn-Vorgangs schließt sich die Schuppenschicht durch die Hitzeeinwirkung und das Haar kann nicht mehr so extrem mit der Luftfeuchtigkeit reagieren.

Haaröle verwenden

Haaröle sind kleine Frizz-Wunderwaffen. Sie glätten die Haarstruktur und können sowohl bei nassem als auch bei trockenem Haar angewendet werden. Haaröle gibt es für alle Haartypen. Ich habe immer das Argan Oil von Douglas Hair in der Handtasche, das bei einem Frizz-Notfall schnell zum Einsatz kommen kann.
Für die Extraportion Glanz und Feuchtigkeit möchte ich euch das Omega Nourishing Oil von Alterna ans Herz legen. Mit seiner hohen Konzentration an Omega-3 und C-22-Fettsäuren nährt es jede Haarstruktur und verleiht glänzende und seidige Haare.

Haaröle gegen Frizz

Die richtigen Styling-Tools

Ihr wollt nicht auf Glätteisen und Co. verzichten? Dann solltet ihr bei eurem Styling verstärkt darauf achten, auf niedriger Stufe zu glätten und natürlich einen Hitzeschutz zu verwenden. Eine tolle Alternative zum Glätteisen ist übrigens die Glättbürste von IKOO, die zusätzlich mit einer Ionen-Funktion für ein besonders glänzendes und splissfreies Ergebnis ausgestattet ist. Meinen Test-Bericht zur Glättbürste findet ihr hier.

Glättbürste gegen Frizz

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren meiner Tipps. Lasst mich gerne wissen, wie ihr dem Frizz den Kampf ansagt – ich bin gespannt.

Viele Grüße
Daniela

Anti-Frizz-Helden

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1 Kommentar

  • Antworten Andrea Bruchwitz 8. Juni 2017 at 18:11

    Schöner Artikel! Ich finde, die Bürste macht wirklich den Unterschied, ich nutze nun auch einen „Entwirrer“ von ebeling – super easy!

    Liebe Grüße,
    Andrea

    http://www.mindful-mag.com

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