Pflege

Vegane Kosmetik – ein Beauty-Statement

28. Dezember 2016
Vegan Beauty

Der Spruch des 21. Jhd. : „Du bist, was du isst“. Ob vegan, paleo oder zuckerfrei – noch nie in der Geschichte der Menschheit haben wir uns so stark darüber definiert, was wir essen und was eben nicht. Unsere Ernährungsweise ist ein Statement. Auch beim Thema Beauty könnte es inzwischen heißen: „Du bist, was du dir ins Gesicht cremst“. Stichwort: vegane Kosmetik. Doch obwohl vegane Kosmetik immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rückt, betrachten manche sie noch mit Argwohn und wissen nichts damit anzufangen. Das ändern wir heute: Ich verrate euch, was es mit dem grünen Beauty-Trend auf sich hat und was ihr wissen solltet!

Was ist vegane Kosmetik und für wen ist sie gedacht?

Veganer verzichten in ihrer Lebensweise auf alle Produkte tierischen Ursprungs. Sie sind quasi die „strengeren“ Vegetarier – auch Eier, Milch, Honig, Leder, Pelz und Wolle sind tabu. Also gilt: Jedes Produkt, das keine tierischen Inhaltsstoffe enthält, ist vegan.

Ihr fragt euch, welche tierischen Produkte so in eurer Kosmetik stecken? Zum Beispiel Kollagen, Gelatine und Keratin! Letzteres gilt als Komplize für starkes Haar und wird aus Hufen gewonnen. Wer das nicht möchte, greift einfach zur veganen Haarpflege – beispielsweise dem Haar-Öl von Douglas Naturals.

Doch nicht nur in Cremes, Mascaras und Lippenstift verstecken sich tierische Produkte. Auch die Borsten von Make-up-Pinseln stammen oftmals von Tieren. Wer nicht möchte, kann auch hier zu veganen Varianten greifen. Zoeva zum Beispiel hat viele Pinsel mit Synthetik-Haar im Sortiment.

Ihr seht also: Vegane Kosmetik kommt nicht nur für Veganer in Frage.

Veganer Make-up-Pinsel

Sind vegane Produkte auch immer „Bio“?

Nein. Auch in veganen Produkten können Zusatzstoffe wie Erdöl oder synthetische Erzeugnisse vorkommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Inhaltsstoffe veganer Kosmetik jedoch ökologisch angebaut wurden, ist wesentlich höher. Das liegt schon alleine daran, dass die meisten veganen Kosmetik-Produkte so strengen Zertifizierungen unterliegen, dass nur ökologisch vertretbare Inhaltsstoffe verwendet werden dürfen. Diese Stoffe schaden weder Mensch noch Tier und können wieder in den Naturkreislauf zurückgeführt werden, ohne die Umwelt zu belasten.

Woran erkenne ich vegane Produkte?

Ein Zeichen für vegane Kosmetik ist das Siegel der „UK Vegan Society“: die Vegan-Blume! Diese findet ihr zum Beispiel auch auf allen Produkten von Douglas Naturals. Alle Produkte, die dieses Siegel auf der Verpackung tragen, dürfen nur pflanzliche, nachwachsende Rohstoffe enthalten.

Aufgepasst: Nur weil mit „aus natürlicher Quelle“ oder „natürlichen Ursprungs“ geworben wird, heißt das nicht, dass der Inhaltsstoff auch pflanzlichen Ursprungs sein muss! Auch tierische Inhaltsstoffe gelten als natürlich.

Douglas Naturals

Habt ihr schon Erfahrung mit veganen Produkten gemacht? Lasst es mich wissen!

LG

Felix

FÜR BEAUTY-VEGANER

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3 Kommentare

  • Antworten Polli 30. Dezember 2016 at 8:13

    Wichtiges Thema! Ich selbst kaufe absolut keine Produkte mehr, für die Tierversuche gemacht wurden. Probiere auch vermehrt vegane Produkte zu kaufen (bin aber nur Vegetarierin).

    Finde es nur ganz schlimm, dass Leute andere Leute für ihre Lebensart kritisieren. Die Veganer sind schließlich nicht Schuld dran, dass Millionen Tiere in Massentierhaltung leiden. Pfui!

  • Antworten M Landsberger 28. Dezember 2016 at 20:30

    Ob Produkte vegan sind oder nicht ist mir egal! halte nichts von veganer lebensart, für Kosmethik schon gleich garnicht! Man kann auch übertreiben !

    • Antworten KaNo 29. Dezember 2016 at 9:35

      Ich sehe es ähnlich.
      Soll man den Tieren demnächst noch verbieten Eier zu legen, oder Milch oder Honig zu produzieren?
      Wer sein Leben vegan bestreiten möchte, soll dies tun, sich weiterhin in Synthetik kleiden und damit die Umwelt belasten oder sich im Winter in Baumwolle hüllen und sich einen abbibbern.
      Über diesen Vegan-Hype kann ich nur den Kopf schütteln. Mir ist ein ausgewogener Mix bedeutend lieber.
      Doch auf „Zusätze“ wie Silikone oder Kunststoffperlen kann ich gut verzichten.

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