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EINFACH MAL RAUS: WOCHENEND-TRIP NACH ZANDVOORT

10. Mai 2015
beautystories_zandvoort

Ich liebe Wochenendausflüge! Einfach mal raus aus der eigenen Stadt und neue Energie tanken – herrlich. Daher gibt´s von mir heute statt eines Beauty-Tipps, einen schönen Kurztrip-Tipp. Perfekt für alle, die wie ich auf schnelle Erholung aus sind.

Von Köln aus bietet sich die niederländische Küste geradezu an. Nur knapp drei Stunden Fahrt und doch fühlt sich der Alltag ganz weit weg an.

Zusammen mit Freunden hatten wir kurzerhand ein Ferienhaus in Zandvoort gebucht. Mitten in der City gelegen und doch nur wenige Minuten vom Strand entfernt. Einfach perfekt – gerade wenn man kleine Kinder hat.

Ich habe eine Schwäche für die Innenstadt von Zandvoort, weil sie überschaubar und gemütlich ist. Kulinarisch gesehen bietet sie von der Pommesbude bis zum Edel-Italiener alles, was das Herz begehrt. Es gibt übrigens auch tolle Delikatessenläden, die ausgefallenen Käse anbieten. Schmeckt vor Ort super und eignet sich auch perfekt als Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Und falls die Strandausstattung für die Kids in Gestalt von Schaufel und Co nicht komplett sein sollte oder man wegen schlechten Wetters auf Indoor-Bespaßung angewiesen ist: Keine Sorge, es gibt viele Geschäfte, die sich auf Familien mit Kindern eingestellt haben.

Auch am Strand kommen alle Generationen auf ihre Kosten. Hier locken neben stylischen Cafés für die Großen auch tolle Spielplätze für die Kleinen. Schaukeln und Klettern mit Blick auf die See, ein Sandkasten der gar nicht enden will und zwischendurch ein Kakao mit Schlagsahne – kein Wunder, dass meine Tochter gar nicht mehr weg wollte.

Die Aussicht auf süße Pfannenkuchen im Pfannkuchenrestaurant „De lachende Zeerover“ konnte sie glücklicherweise umstimmen. Bei gutem Wetter kann man hier wunderbar draußen sitzen und die unterschiedlichsten Pfannkuchen-Kreationen genießen – den Blick aufs Meer gibt’s gratis dazu. Übrigens: Das Restaurant ist wie ein Piratenschiff eingerichtet – also auch bei gutem Wetter unbedingt einen Blick ins Innere werfen. Eine Spielecke für die Kleinen gibt es auch, so dass sich Mamas und Papas mit ein bisschen Glück auf ein ungestörtes Essen freuen dürfen.

 

Ein weiteres Highlight bei gutem Wetter: einfach mal aufs Rad schwingen und die Natur genießen. Wir haben uns einfach spontan Räder bei einem offiziellen Verleih geliehen und sind bis zum Nationalpark „Zuid Kennemerland“ geradelt. Wegen der zwei Kids haben wir uns ein „Bakfiets“ geliehen. Ein „Bakfiets“, auf Deutsch „Backfisch“, ist ein holländisches Cargobike mit einer Transportbox vorne. Darin finden nicht nur Einkäufe, sondern – wie in unserem Fall – auch zwei kleine Kinder Platz. Kleiner Tipp: Erst mal ohne Kinder üben, da dieses Rad in den Kurven natürlich etwas schwieriger zu händeln ist als ein normales.

Die 8 Kilometer lange Strecke von Zandvoort bis zum Nationalpark lässt sich auf einem großen Fahrradweg ganz entspannt bewältigen. Der Nationalpark ist etwa 4.000 Hektar groß und bietet unterschiedlich lange Wanderstrecken. Wer Glück hat, kann dort auch Hirsche und Rehe sehen. Ein schönes Dünencafé, in dem man pausieren und sich für den Rückweg stärken kann, gibt es auch.

Die drei Tage waren natürlich viel zu schnell vorbei. Trotzdem sind wir uns alle einig, dass wir uns super entspannt haben. Nur meine Tochter, die findet ihren Sandkasten jetzt zu klein – wen wunderts?

 

Eure Esra

ENTSPANNTER WOCHENEND-TRIP

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5 Kommentare

  • Antworten Karin 11. Mai 2015 at 10:59

    @ Esra: herrlicher Bericht. So bekommt man Lust auf Meer. Urlaubsfeeling lässt grüßen.

    Als gebürtige Holländerin möchte ich den kleinen Holländischkurs ergänzen:
    “ de lachende zeerover“ heißt wortwörtlich „der lachende Seeräuber/Pirat“. Also ich habe noch nie einen lachenden Seeräuber gesehen. Sind oder waren doch alles brummelige, bärtige Seebären oder?

    Während man hierzulande Pfannkuchen eher süß kennt (mit Zucker, Apfel, Bananen), bietet man in Holland „pannekoek“ auch in herzhafteren Varianten an. Nicht nur mit „stroop“ als „zoete pannekoek“ , auch mit Käse, Bolognesesoße, oder wie eine Pizza belegt. Für jeden Geschmack etwas dabei.

    In Holland bezeichnet man ein junges Mädel zwischen 14 und 17 Jahren auch spöttelisch als bakvis. Aber das nur so nebenbei erwähnt.

    Liebe Grüße
    Karin

  • Esra
    Antworten Esra 11. Mai 2015 at 9:16

    Guten morgen Anna,

    vielen Dank für den Hinweis! Ich hatte die Übersetzung „Backfisch“ von unserem Fahrradverleiher übernommen und nicht hinterfragt. Vielleicht hat er den Begriff für uns einfach eingedeutscht?
    In der Stadt würde ich mich auch nicht trauen mit dem bakfiets zu fahren. Ich war froh, dass mein Mann das Fahrrad gefahren ist und ich das gemütliche Hollandrad hatte:)

    Viele Grüße,
    Esra von beautystories

  • Antworten Räuber 11. Mai 2015 at 7:08

    Ein sehr schöner Bericht, liebe Esra. Ein entferntes Mitglied meiner Familie reiste – schon vor Jahren – jedes Jahr über die Osterfeiertage nach Zandvoort und hat immer sehr davon geschwärmt, auf eine melancholische Art und Weise. Ich selbst war leider noch nie da. Deine Bilder sind schön und … ja, die Kinder lieben das Meer und den Strand. Bei meiner Tochter war es auch so, immer am und im Meer – da zeigte sich schon die Wasserratte, zu der sie in späteren Jahren wurde.
    Von Sagaform habe ich ja schon Einiges verschenkt, kam immer gut an. Und auf die Tasche habe ich auch schon – mehr als einen – Blick geworfen (hihi). Ich hatte vor Jahren schon einmal zwei sehr ähnliche Modelle, konnte mich kaum von ihnen trennen (ist eben alles nicht für die Ewigkeit).
    Sehr schön, dass Du diesen Bericht eingestellt hast; ich lese so etwas immer gerne, sehr gerne mehr davon! Liebe Grüße 🙂

  • Antworten Anonymous 10. Mai 2015 at 15:47

    @ Anna: Danke für den kleinen Sprachunterricht 😉 .

    @ Esra: Ich will auch 🙂 !! Schöner Post, und sehr einladende natürliche Fotos!

  • Antworten Anna 10. Mai 2015 at 14:51

    Ganz netter Post, allerdings sollte google Translater bitte nicht herhalten müssen für eine Übersetzung eines „bakfiets“: de bakfiets = das Lieferdreirad (Quelle: mijnwoordenboek.nl)
    de fiets – ist das Fahrrad! Und bak – ist ein Behältnis, nämlich der Holzkasten in dem die Kinder Platz finden, sowie Einkäufe etc. Außerdem ist dieses Fahrrad nicht nur schwieriger zu händeln in den Kurven, sondern es fällt ehrlich gesagt um und mit ihm dann auch die Kinder, die in diesem sitzen! Alles schon vorgekommen und gesehen.

    (Fisch = de vis; daher auch: de bakvis = der Backfisch, den man am Besten direkt beim Fischhändler (visboer) kauft)

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